La Cocina

Mit Liebe kochen.



La Cocina - die Küche. Kochen, Kreativität & Meditation. Mit der Natur verbunden sein. Und da ich in vielen Ländern in viele Töpfe schauen durfte auch immer eine Erinnerung an die Menschen dort. 

Hier findest vegetarisch-vegane Rezepte aus der Elementeküche. Gewürze & Kräuter stehen dabei im Mittelpunkt, die Lebensmittel kommen vorzugsweise aus der Region. 

Die Küchenmagie basiert auf Liebe und den fünf Elementen, die das gesamte Universum durchdringen. Wie innen so außen, wie oben so unten. Die Elemente unseres Körpers werden am besten gehütet, indem wir ausgewogen alle Geschmacksrichtungen zu uns nehmen. Süß steht für Erde & Wasser, wirkt kühlend und aufbauend. Sauer steht für Erde & Feuer, wärmt und macht Appetit. Salzig steht für Wasser & Feuer, wärmt, erdet und gibt Geschmack. Scharf steht für Feuer & Luft, wärmt und erhellt. Bitter steht für Luft & Äther, kühlt und hat eine klärende Wirkung. Herb steht für Erde & Luft, wirkt kühlend und zusammenziehend.

 

 La Cocina - Kochkurs

Samstag, 12:00-17:00, wieder ab Herbst 2021

Kosten: 70€

Ort: Berlin-Adlershof



Grüne Köstlichkeit

  • grüner (Wildkräuter-)Salat, Radicchio, Chicoree
  • Sprossen, Petersilie, Basilikum
  • Gurken
  • geraspeltes Gemüse wie Karotten, Zucchini, Radieschen
  • Sesam, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne
  • Rosinen
  • Schafs- oder Ziegenkäse
  • Kichererbsen oder Räuchertofu
  • Olivenöl, Zitronensaft, Salz & Pfeffer

Da für mich die Farbe Grün so wohltuend fürs Herz ist, liebe ich im Frühling & Sommer einen knackigen, frischen Salat. Die Zutaten variiere ich nach Lust & Laune und je nachdem was Kühlschrank und Vorratskammer hergeben. Den Salat genieße ich einfach so oder mit einer dicken Scheibe Brot mit Butter!



Dinkel-Kastenbrot

Brot backen tut der Seele gut, finde ich. Ein einfaches Rezept, das gut variiert werden kann, ist mein Dinkel-Kastenbrot. Dazu brauchst du 700g Vollkorn Dinkelmehl, 1TL Salz, 10g Trockenhefe und 600ml lauwarmes Wasser. 

Ich gebe gern noch geschroteten Lein, Schabziger Klee und gemahlenen Kümmel & Koriander mit hinzu. Oder auch Sonnenblumenkerne, Sesam sowie Piment oder Muskat.

Für den Teig werden Mehl, Hefe, Salz, Saaten und Gewürze vermischt. Dann das Wasser zugefügt und mit einem Holzlöffel gut verschlagen. Der Teig ist eher feucht. In einer gefetteten Kastenform lässt du den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen. Im Ofen wird er dann bei 200°C ca. 35-45 Minuten gebacken. 5 Minuten abkühlen lassen und noch warm aus der Form lösen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Tipp: getoastet schmeckt das Brot noch besser!



Maigrünes Bärlauch-Pesto

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf die Bärlauchzeit. Dieses Jahr leider ohne eigene Ernte, mein Bärlauchfeld liegt außerhalb des erlaubten Bewegungsradius. Aber zum Glück gibt es auf dem Markt reichlich Auswahl an Frühlingsgrün, das meine Zellen glücklich schwingen lässt!

Wie immer bei mir: kein Pesto gleicht dem anderen, es wird kreativ immer wieder neu hergestellt. Zutaten sind Olivenöl, Kräuter, Zitronensaft, geröstete Kerne oder Nüsse, Rosinen und Gewürze. Im aktuellen Pesto kombiniere ich Bärlauch mit Salbei. Die Zutaten werden im Blitzer mehr oder weniger fein zerkleinert und in Gläser abgefüllt.

Bärlauch-Salbei Pesto ist wunderbar für die Abwehrkraft und schmeckt fast immer und in vielen Variationen: klassisch zu Pasta, als Dip zu Gemüsesticks oder Salat oder auch als Brotaufstrich. Und es duftet einfach köstlich! 



Osterzopf für gute Laune

450g Dinkelmehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Backpulver

2 Eier

100g (Pflanzen-) Sahne

80g (Pflanzen-) Quark

50g flüssige Butter oder Rapsöl

1-2 Möhren, fein gerieben

1-2 TL Orangenschale

3 EL brauner Zucker

Saft einer Zitrone

Salz

Hagelzucker

Mandelblättchen

 

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Mehl, Hefe, Backpulver und Orangenschale mischen. Eine Prise Salz, Sahne, Butter, Zucker und 70ml warmes Wasser zugeben und kräftig verrühren, 20min gehen lassen. Dann ein Ei sowie ein Eiweiß, den Quark, die Möhren und den Zitronensaft zufügen und verkneten. Evtl. etwas Mehl zugeben. Den Teig in drei gleich große Stücke teilen und zu Strängen von etwa 30cm Länge rollen. Diese zu einem Zopf flechten und aufs Backblech legen. Das Eigelb mit etwas Wasser verrühren und den Zopf damit bestreichen. Mit Hagelzucker und / oder Mandelblättchen bestreuen. 25min ruhen lassen. Im heißen Ofen etwa 30-35min backen, evtl. mit Alufolie bedecken. Je nach Bedarf können aus dem Teig auch zwei oder mehrere kleine Zöpfe gebacken werden. Frohe Ostern!



Dich sticht wohl der Hafer!

Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern liegt in unseren Breitengraden so passend im Winterende und Frühlingsbeginn (derzeitige außergewöhnliche Wetterlagen mit eingeschlossen) und bietet sich für eine kleine Fastenzeit an. Nicht um zu darben, sondern um mir wieder näher zu kommen. In der langen Zeit von 40 Tagen gute Gewohnheiten zu kultivieren und den ganzen Körper zu durchdringen.

In meiner Küche nutze ich nun vermehrt Haferflocken, (dunkel-)grünes Gemüse wie z.B. Grünkohl, Brokkoli, Löwenzahn, Lauch, Feldsalat, Chicorée, Petersilie sowie Sauerkraut, Linsen, Kichererbsen, Leinöl, Ghee und Apfelessig. Gewürze die gut in diese Zeit passen: Kurkuma, Ingwer, Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskat, Koriander und Knoblauch.

Hafer ist reich an Proteinen und Mineralien, leicht verdaulich und unterstützt die Arbeit von Bauchspeicheldrüse, Herz und Leber. Er wärmt, schenkt Mut und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Kurzum, dieses wunderbare Getreide macht glücklich!

Früh morgens gibt es als Erstes nach dem Aufstehen ein Glas Wasser mit Zitrone oder Apfelessig. Zum Frühstück Porridge, salzig oder leicht süß, dazu einen Getreidekaffee mit Hafermilch. Mittags etwas Haferbrei mit viel Gemüse und Tofu oder Hülsenfrüchten und zum Nachtisch ein, zwei Stücke dunkle Schokolade oder getrocknete Feigen. Nachmittags vielleicht etwas Obst oder Nüsse. In Ruhe und mit Freude zu essen macht nun noch mehr Sinn als sonst. Abends keine Mahlzeit, so habe ich eine Pause von 14-16 Stunden bis zum Frühstück.

Trinken ist wichtig, bei mir sind es 2-3l Tee am Tag: Zitrone, Ingwer, Brennessel, Verbene, Schachtelhalm, Leber-Galle-Tee. Das was schmeckt und soviel wie mein Körper braucht!

Wichtig finde ich auch, mir einen Genusstag in der Woche offen zu halten... zum Beispiel ein schönes Stück Kuchen und einen Cappuccino am Wochenende zu zelebrieren.  

Und: Bewegung, am besten draußen, täglich mindestens 30 Minuten. Ebenso wie Meditation, täglich 20 Minuten. Dazu angenehme! Wechselduschen, bewusste Entspannung und immer mal wieder die Mundwinkel nach oben ziehen.

Wohlgemerkt: diese Kur fühlt sich für meinen Körper und mein Leben gut an - finde du heraus, was dir derzeit als kleine oder größere Fastenzeit gut bekommt!

Enjoy!



Bunter Gemüseteller

Wenn es im Winter draußen grau, nass und dunkel ist und zudem der Lockdown   Freizeitaktivitäten beschränkt, macht es mir besondere Freude am Wochenende mit viel Ruhe und Zeit in der Küche zu sein. Vor mich hinzukochen, die Gedanken ziehen zu lassen. Farbenfroh und aromatisch kreativ zu sein. Meistens plane ich nicht, was ich koche sondern schaue in den (Kühl-)schrank, und entscheide dann.

Gestern gab es rote Bete, Rotkohl, Tahin, Petersilie und Sprossen. Die rote Bete kochen, schälen und in dicke Scheiben schneiden. Kichererbsenmehl mit Wasser anrühren, so dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Mit Salz, Kreuzkümmel und etwas Ras el Hanout würzen. 

Den Rotkohl sehr fein schneiden und mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und frisch geriebenen Ingwer gut würzen, evtl. einen Klecks Mayonnaise zugeben. Rosinen und gehackte Walnüsse unterrühren und mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Für die Sesamsoße Tahin mit Zitronensaft und Wasser sämig anrühren und mit Salz, etwas Knoblauch sowie fein gehackter Petersilie abschmecken. 

In einem Blitzer Petersilie, Kürbiskerne, Rosinen, Knoblauch, Salz, Olivenöl und Zitronensaft pastös zerkleinern. 

Nun werden die rote Bete Scheiben im Kichererbsenteig gewendet und im heißen Fett ausgebacken. 

Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus - 100% pflanzlich. Lasst es euch schmecken!



Berliner Brot 

Mein Favorit aus der Backstube 2020!

  • 5 Eier
  • 500g feiner brauner Zucker
  • 1 El Zimt
  • 4cl Rum
  • 50g Orangeat, fein gehackt
  • 500g Haselnüsse, grob gemahlen
  • 3 El warme Butter
  • 250g Rübenkraut
  • 500g Dinkelmehl
  • 1 Tl Backpulver

Eier und Zucker sehr schaumig rühren. Zimt und Orangeat unterheben, Nüsse, Orangeat, Rum, Butter und Rübenkraut unterrühren. Zuletzt Mehl mit Backpulver untermengen. Den Teig für ca. 30 Minuten kalt stellen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei 180°C im vorgeheizten Ofen goldgelb etwa 20-30 Minuten backen. Noch heiß in Stücke schneiden und mit Schokoglasur und gehackten Nüssen verzieren. Erkalten lassen und in einer Dose kühl aufbewahren.



Spitzkohl mit Senf

Endlich Winter! Endlich köstliche, wohltuende Eintöpfe!

Für meinen Kohleintopf nehme ich Spitzkohl, Weißkohl oder auch Wirsing - je nachdem was es auf dem Markt gerade gibt. Dazu noch Schalotten, Kartoffeln, Ghee oder Öl, braunen Zucker, Salz, Kümmel, Pfeffer, Senf, Apfelessig und Schmand. Und etwas Weißwein / Wasser zum Ablöschen. Wer es fruchtig mag, gibt noch Apfel- oder Birnenstücke mit hinein.

Im Fett dünste ich die Schalotten mit Salz schön glasig, gebe dann Kümmel, Pfeffer und Zucker dazu und lasse die Mischung leicht karamellisieren. In diese duftende Mischung wird nun der klein geschnittene Kohl und die gewürfelten Kartoffeln zugefügt und gut vermengt. Als nächstes folgt Senf, dein Geschmack bestimmt die Menge, ein Schuss Apfelessig sowie etwas Weißwein bzw. Wasser - gut unterheben, den Topf schließen und bei mittlerer Flamme 30 - 60 Minuten garen.  Je nachdem ob du das Gemüse eher bissfest oder sämig bevorzugst. Gelegentlich umrühren. Zum Schluss wird das Gericht mit Schmand abgeschmeckt. Dazu passt ein dunkles, kräftiges Schwarzbrot.

Diesen Eintopf koche ich auf Vorrat - im Winter steht dann der Topf auf dem Balkon und ich wärme das Gemüse portionsweise auf. 



König Kürbis

Kürbis in acht Variationen. Herzhaft und süß, gekocht und roh. 

Die Farbe ist einfach wunderbar, zudem nährt der Kürbis köstlich und wohltuend Leib & Seele.

 

Einen lustvollen Einblick gibt es aus meiner Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Schrot & Korn (10/2010):

Rote Bete-Kürbis Frittata

Pfeffrige Kürbis-Nektarinen Konfitüre

Pikante Kürbishappen am Spieß

Sellerie-Kürbis Suppe mit Muskat

Spinat-Kürbis Strudel mit Feta

Apfel-Kürbis-Salat im Chicoree Schiffchen

Halloween Kürbis Plätzchen

Birnen-Kürbis Parfait



Delicious Porridge

Herbstzeit ist Porridgezeit! Wobei hier nicht nur der ganz klassische Porridge mit Haferflocken gemeint ist sondern auch alternative Zubereitungen eines warmen, nährenden Frühstücksbreis. Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen Zubereitungen, wie z.B. mit Dinkelgries oder auch Buchweizen, Hirse und Erdmandel. 

Ich mag es, schon am Vorabend den Brei vorzubereiten. Es ist eine schöne, fürsorgliche Abendmeditation, macht den Brei verdaulicher und lässt den nächsten Tag entspannt beginnen. 

Was nehme ich für Zutaten? Immer eine Auswahl süßer, ballaststoffreicher Trockenfrüchte wie Rosinen, Datteln, Feigen oder Aprikosen. Auch Berberitzen sind fein. Eventuell auch reifes Obst, am liebsten Birne oder Apfel. Um dem  Porridge etwas Biss zu geben, kommen zerkleinerte Nüsse oder Kerne (Sonnenblume / Kürbis) dazu. Natürlich die aromatischen Gewürze: Ingwer, frisch gerieben, oder als Pulver, Zimt, Kardamom und etwas Tonka / Vanille. 

Alle Zutaten vermengen und einige Esslöffel Haferflocken oder Getreidebrei zugeben und mit Wasser, bzw. (Pflanzen-) Milch aufgießen. Über Nacht kühl stellen, auf den Balkon oder in den Kühlschrank, und am nächsten Morgen unter Rühren fünf Minuten aufkochen und etwas ziehen lassen. Nach Geschmack mit etwas Leinöl, Ghee oder Sahne verfeinern und genießen. Have a nice day!



Gemüse-Tofu-Pfanne

Wenn es mal schnell gehen muss, aber trotzdem warm und nahrhaft sein soll, mache ich mir meine Gemüse-Tofu-Pfanne.

Dafür wird buntes Gemüse der Saison gewürfelt und mit etwas Salz in Ghee oder Öl gedünstet. Auf dem Teller siehst du gelben Paprika, Lauch und Radicchio. Der gewürfelte Tofu, ich nehme Räuchertofu, wird zugegeben und das Gericht mit Gewürzen nach Geschmack verfeinert. Wie wäre es zum Beispiel mit etwas Kümmel, Pfeffer, Muskat? Oder auch einem Hauch feurigen Chili und etwas Paprika? Sei phantasievoll und folge deiner Nase! Das Gemüse sollte so weich oder knackig sein, wie es dir schmeckt. Zum Schluss kommt noch frische Petersilie und einige Kürbiskerne (geröstet, wenn die Zeit dafür da ist) hinzu. Dazu passt eine dicke Scheibe Vollkornbrot mit Butter und Miso und einige Sprossen. Guten Appetit!

Anstatt Tofu passen auch Kichererbsen oder Bohnen wunderbar zum Gemüse.

 



Ingwer-Elixier

Die Schwester der nervenstärkenden Hühnersuppe ist für mich das etwas andere Feuerwasser. Hierfür reibe ich Ingwer mit Schale sehr fein und übergieße ihn mit kochendem Wasser. Dazu kommt dann ein guter Schuss Zitronensaft und Rohrohrzucker bzw. Honig nach Geschmack. Den Honig bitte nicht über 40°C erhitzen, sonst verliert er seine gute Heilwirkung. Und wenn das Elixier ganz besonders sein soll, kommt zum Schluss noch ein Spritzer Quittengeist oder Rum mit hinein. Die Mischung mindestens 10 Minuten ziehen lassen, ich brühe sie auch ein zweites Mal auf. 

Den Tee Schluck für Schluck genießen, dazu passt ein Stück dunkle Schokolade. 



Karotten-Ingwer-Chutney

Foto W. Hoppe
Foto W. Hoppe

Die ayurvedische Küchenmagie basiert auf den fünf Elementen, die das gesamte Universum durchdringen. Wie innen so außen, wie oben so unten. Die Elemente unseres Körpers werden am besten gehütet, indem wir ausgewogen alle Geschmacksrichtungen zu uns nehmen. Süß steht für Erde & Wasser, wirkt kühlend und aufbauend. Sauer steht für Erde & Feuer, wärmt und macht Appetit. Salzig steht für Wasser & Feuer, wärmt, erdet und gibt Geschmack. Scharf steht für Feuer & Luft, wärmt und erhellt. Bitter steht für Luft & Äther, kühlt und hat eine klärende Wirkung. Herb steht für Erde & Luft, wirkt kühlend und zusammenziehend.

Diese köstlichen Aromen  finden wir glücklich vereint in den wunderbaren Chutney-Rezepten, die sich auch gut auf Vorrat kredenzen lassen und eine feine Beilage sind.

  • 1 EL Ghee oder Öl
  • 1 EL Ingwer, fein gerieben
  • je eine Prise Zimt, Kardamom, Nelke, Chili
  • 2 EL Rosinen
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2-3 Karotten, gerieben
  • etwas Zitronensaft
  • Salz

Ghee erhitzen, Ingwer anschwitzen, Karotten, Rosinen, Zucker und Gewürze zugeben und ca. 15 Min. dünsten, gelegentlich umrühren. Mit Zitronensaft abschmecken. Anstelle der Karotten kannst du auch andere Früchte wie z.B. Äpfel oder Aprikosen nehmen.



Sommerliebe

Einfach. Kühlend. Gut.

Aus Äpfeln, Aprikosen, Rosinen, Schalotten und Gewürzen habe ich ein wunderbar gold-orangenes Chutney eingekocht und meine liebe Familie damit beglückt!

Gestern gab es geraspelten Zucchini-Apfel Salat mit Sonnenblumenkernen, Zaatar und Olivenöl. Dazu ein Raddichioblatt, einen Löffel Chutney und einige Cracker.

Das Auge isst mit - das merke ich immer, wenn ich Teller anrichte. Es ist wie malen, die Farbenpracht von Früchten & Gemüse erfreut wirklich alle Sinne!

 



Grüner Tee als Kaltauszug

  • 1 Teebeutel grüner Tee
  • 1,5l Wasser
  • 8-12 Stunden ziehen lassen

Dieses Getränk wirkt wunderbar erfrischend und belebend. Ich nehme gern Earl Green, das ist grüner Tee mit Bergamotte verfeinert. Oder einen zarten grünen Darjeeling.

Schmeckt gut mit einem Spritzer Zitrone oder auch etwas Mineralwasser.



Kalte Gurkensuppe

Foto W. Hoppe
Foto W. Hoppe
  • 800g Gurken, geschält und fein gerieben
  • 100g frische Kräuter, fein gehackt (Minze, Schnittlauch, Petersilie, Koriandergrün, Basilikum, Dill)
  • 1 EL Bockshornkleesamen, über Nacht eingeweicht
  • 100ml (Pflanzen-) Sahne
  • 500g (Pflanzen-) Joghurt und / oder Hüttenkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 2EL Leinöl oder Olivenöl
  • die Gurken mit den Kräutern, Bockshornklee, Sahne, Joghurt, Hüttenkäse, Salz, Pfeffer und Öl verrühren
  • im Kühlschrank eine Stunde ziehen lassen und mit Knäckebrot genießen


Beerenliebe - süß & saftig

Der Sommer steht vor der Tür. Zeit für die süßen, saftigen Früchte aus dem Garten oder vom Bauern. Sie schauen nicht nur schön aus sondern verwöhnen uns in der Sommerhitze mit ihrer kühlenden Frische.

Wer mag, nimmt noch einen Klecks (Pflanzen-)Sahne, Kakaonibs, Minzblätter, Rosinen, einen Secco oder ein passendes Obstwässerchen dazu und genießt diese Köstlichkeit an einem schattigen Platz.

 



Chili mit Tortilla & Koriandergrün

  • 200g Dinkelmehl
  • 50g Maismehl
  • Salz, gemahlener Kreuzkümmel, Chilifäden
  • 2 EL Öl & warmes Wasser
  • zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 30min ruhen lassen
  • runde Fladen ausrollen und in einer unbeschichteten Pfanne backen
  • 500g Räuchertofu, gewürfelt
  • je 1 Schalotte, Knoblauchzehe, Paprika, Möhre, Zucchini, gewürfelt
  • je 1 Dose Mais, Kidneybohnen und Tomaten
  • je 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel, Paprika, Koriandersaat
  • Chili, Salz & Pfeffer
  • die Schalotte in heißem Öl andünsten, das Gemüse, den Tofu und die Gewürze zufügen und unter Rühren anbraten
  • Mais, Bohnen und Tomaten und etwas Wasser zugeben
  • gut verrühren, Topf schließen und ca. 45min köcheln
  • Petersilie & Koriandergrün, sehr fein gehackt
  • Olivenöl, Zitronensaft
  • Salz
  • alles gut verrühren
  • Schmand oder saure Sahne