Medizin

Sinnlich. Nährend. Inspirierend.



August 2019

Sommer in der Küche.

Je wärmer es ist desto weniger Lust habe ich zu kochen und genieße das üppige Angebot an reifen Früchten: Pflaumen, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Himbeeren..... die Marktstände sind bunt gefüllt und es duftet herrlich! Das Obst esse ich meistens pur oder mit einem Klecks Schlagsahne und etwas Rohrohrzucker.

Und nun ist endlich auch Tomatenzeit - es gibt sie in allen Größen, Formen und Farben.

Eine Augenweide und auch noch gesund!

 

Ein einfaches Sommerrezept für ein leichtes Abendessen:

Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden, Basilikumblätter zupfen, Granatapfelkerne lösen, Mandelblättchen rösten und Ziegen- oder Schafskäse zerkrümeln. Alle Zutaten locker unterheben und mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu etwas Brot und einen knackigen trockenen Weißwein - bon appetit!

 

Übrigens: wusstest du, dass sich das Zwerchfell entspannt, wenn du lächelst?  :)))



Juli 2019

Sommer für die Seele.

Eines meiner Lieblingsgedichte - frei nach R.W. Emerson

 

The lover of nature is she

whose inward and outward senses

are still truly adjusted to each other,

who has retained the spirit of infancy

even into the era of womanhood.

Her intercourse with heaven and earth,

becomes part of her daily food.

In the presence of nature

a wild delight runs through the woman

in spite of real sorrows.

 

 

Eine Liebhaberin der Natur ist sie,

deren innere und äußere Sinne

ganz und gar im Einklang sind.

Die, die sich ein kindliches Vergnügen auch im Frausein bewahrt hat.

Ihr Liebemachen mit Himmel und Erde ist Teil ihrer täglichen Nahrung.

Im Angesicht der Natur

strömt eine wilde Freude durch die Frau,

trotz aller weltlichen Sorgen.

 

 

Ich wünsche dir einen genussvollen Juli!

 

 



Juni 2019

Strawberry fields forever.

Als Mai-Geborene sind Erdbeeren für mich schon immer essentiell gewesen. Ich mag ihre Farbe, die Form, den Geruch und natürlich den wunderbar süßen, erfrischenden Geschmack. Umso erschrockener war ich, als mir mit Anfang 20 ein Arzt empfahl, auf Erdbeeren zu verzichten. Die wären gar nicht gut für meine Allergie. Ich erinnere noch heute, wie ich Praxis verließ und auf dem Heimweg war, als ein tiefes Körpergefühl auftauchte und sich zu einem Gedanken formte: "Und wenn ich daran sterbe und es das Letzte ist, was ich esse: auf Erdbeeren verzichte ich nicht!"

Es war einer der Anfänge auf meinem Weg der Selbstermächtigung. (Nahrungs-)konzepte als Inspiration anzuerkennen, ja. Aber die höchste Instanz dem Körper zu überlassen, immer wieder zu fragen "Magst du es? Tut es dir gut? Macht es dich glücklich?", "Macht meine Ernährung auch die Erzeuger und den Planeten glücklich?".  Es ist einfach, wenn auch nicht undedingt leicht.

Auf dem Bild siehst du Tiramisu mit Löffelbiskuit in Kaffee & Rum getränkt, Soja-Joghurt & Pflanzensahne, Honig, Vanille, Kakaonibs und natürlich Erdbeeren - enjoy!

 

Was macht deinen Körper wirklich glücklich?